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Grillen ohne böse Folgen


An Hitzetagen vermehren sich Keime wie z.B.  Salmonellen und Campylobacter außerhalb der Kühlung schnell. Achte auf konsequente Kühlung, saubere Arbeitsutensilien und ausreichendes Durchgaren – so vermeidest du bestmöglich Magen-Darm-Infektionen auch bei extremer Hitze!

Kühlen und Transport: Grillgut bis zum Auflegen gekühlt halten – direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill. Beim Transport Kühlbox mit ausreichend Kühlakkus nutzen; vor allem tierisches Fleisch direkt auf die Akkus legen. Kühlbox schattig abstellen und nur die Menge entnehmen, die sofort verarbeitet wird.

Hygiene & Kreuzkontamination: Geschirr/Besteck für rohes und gegartes Grillgut strikt trennen. Auftauwasser umgehend entsorgen. Hände, Messer, Bretter nach Kontakt mit rohem, tierischem Fleisch gründlich reinigen.

Beilagen & Saucen: Auf Mayonnaise mit rohem Ei verzichten, stattdessen auf Öl-Essig-Dressings setzen. Saucen und Kräuterbutter erst kurz vor dem Essen bereitstellen.
Joghurt- oder Rahm-Saucen sind besonders empfindlich.

Durchgaren: tierisches Fleisch sollte im Kern mindestens 70 °C für 2 Minuten erreichen (Fleischthermometer). Nicht vollständig gegartes Fleisch zu konsumieren kann neben einer Lebensmittelvergiftung auch schwerwiegende Folgeerkrankungen auslösen.


Pflanzliche Alternativen: Gemüse (z. B. Zucchini, Melanzani/Auberginen, Maiskolben) und vorgegarte Erdäpfel/Kartoffeln sind unempfindlicher. Einfache Marinade: Olivenöl, Salz, Gewürze.
Pflanzlicher Fleischersatz, sowie Dips und Co. haben ein erheblich geringeres Risiko - roh und gegart muss nicht strikt getrennt werden und Dips aus Milchalternativen verderben nicht so rasch. Dennoch gilt: alles, was gekühlt gekauft wird, weiterhin kühlen!

Zeitfenster: Speisen, die länger als 2 Stunden (bei großer Hitze 1 Stunde) ungekühlt stehen, entsorgen. Fertig Gegrilltes, das später gegessen wird, sofort wieder kühlen.