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Macht der Mensch Pause, erholt sich die Natur

Delphine kehren in Italien bis in Hafennähe zurück, weil keine Schiffe mehr da sind. Weil ein Virus Menschen zur Pause zwingt, erholt sich die Natur.

 

Das Coronavirus stammt nach derzeitigem Wissensstand von einem der furchtbaren Tiermärkte in Wuhan/China. Wir quälen unsere Tiere, wir zerstören Landschaften und verpesten die Luft. Ewig schon und immer mehr. Wir reden viel darüber, aber wir machen nicht. "Später" sagen wir gerne oder gleich "geht nicht". Das tun wir, obwohl wir längst wissen: wir nehmen uns den eigenen Lebensraum und je höher die Umweltbelastung, desto höher ist auch das Ungleichgewicht von Krankheitserregern, die sich dann wiederum schneller ausbreiten können.

 

Jetzt hat die Natur zurückgeschlagen und uns mitten im sonst so mild lächelnden Gesicht getroffen.

 

Nie hätte man Maßnahmen wie diese aus anderen Gründen politisch so durchsetzen können.

Nie hätten wir auf Flugreisen verzichten wollen, auf Freizeitveranstaltungen, lange Autoreisen oder gar auf Urlaub.

Nie hätten wir eingesehen, warum heimische Produkte so besonders wichtig sind.

Und nie hätten wir so rasch unser Konsumverhalten, unsere beruflichen und gesellschaftlichen Gewohnheiten ändern wollen.

 

Nicht einmal für einen Tag wären wir dazu bereit gewesen.