Grüner Smoothie - macht der glücklich?

Eines vorweg: Ich bin kein Smoothie-Fan. Jene, die mich etwas länger kennen, wissen, dass sich meine Liebe zu rohem Gemüse in Grenzen hält. Es gefällt mir optisch sehr gut und ich knabbere hie und da auch mal ganz gerne dran, aber sonst bevorzuge ich es in gekochter Variante. Und grundsätzlich kaue ich Nahrung lieber, als sie in zermatschter Form schluckweise zu trinken.

Nun wollte ich aber doch die große Begeisterung mancher Smoothie- Fans verstehen lernen und habe mir heute einen giftgrünen aus Spinatblättern, Selleriestangen, Banane, Saft einer Zitrone und einem TL Honig zubereitet.  Zugegeben, es geht wirklich ganz schnell. Ich musste lediglich die Selleriestangen ,den Spinat und die Banane ein wenig schneiden. Dann alles mit etwas Wasser, dem Zitronensaft, dem Honig (wahlweise Stevia)  in den Mixer geben, pürieren, und fertig war er. 

Das Grün sah in Natura viel intensiver aus, als auf meinem Foto und hat ein wenig Sommerlaune verbreitet. Gespannt war ich auf den Geschmack, ich würde schließlich nie auf die Idee kommen, Spinat mit Banane zu essen. Aber auch der war gar nicht schlecht! 

Wirklich fasziniert hat mich aber, wie lange ich auf ein einziges Glas Smoothie satt geblieben bin. Ganze fünf Stunden habe ich nicht mal Gusto auf irgendetwas verspürt. Ich brauche gewöhnlich drei ordentliche Hauptmahlzeiten. Nicht mehr, aber auch auf gar keinen Fall eine weniger, und dieser grüne Saft hat also tatsächlich einer ganzen Mahlzeit Konkurrenz gemacht. Enthält Vitamine und reinigende Ballaststoffe, macht auf angenehme Weise langanhaltend satt und somit natürlich ein bisschen glücklich!

 

Zutaten :

 

eine ordentliche Handvoll Spinatblätter

2 Selleriestangen

1/2 Banane

Saft einer Zitrone 

1 TL Honig oder 8 Tropfen flüssiges Stevia

ca. 1/2 Glas Wasser